Glossar
Was ist IFC (Industry Foundation Classes)?
IFC (Industry Foundation Classes) ist ein offenes, herstellerneutrales Datenformat für den Austausch von Bauwerksmodellen zwischen BIM-Programmen, entwickelt von buildingSMART. Ein IFC-Modell transportiert neben der Geometrie auch die Klassifizierung und die Eigenschaften der Bauteile, sodass Fachmodelle programmübergreifend geprüft und koordiniert werden können. Laut BauNetz Wissen ist IFC seit der Version IFC4 ein offizieller ISO-Standard nach ISO 16739-1:2024-03; die aktuellste Version ist IFC4.3.
IFC ist ein Übergabeformat, kein Arbeitsformat: Die native Bearbeitung bleibt im Autorenwerkzeug, exportiert wird ein abgestimmter Stand für Koordination, Prüfung oder Archiv. Wie brauchbar dieser Stand ist, entscheidet sich vor dem Export: Ohne gepflegte Klassifizierung (IFC-Klasse und PredefinedType) und ohne belegte Eigenschaften kommt beim Empfänger wenig mehr als Geometrie an.
Ein typischer Fehler in der Praxis ist deshalb, IFC-Qualität als reine Exporteinstellung zu behandeln. Tatsächlich beginnt sie in den Bauteildaten, in Revit also in den Familien und ihren Parametern.
In BimWired trägt jede Familie eine Klassifizierung aus IFC-Klasse mit PredefinedType, DIN 276 und OmniClass; dazu liefert der Editor IFC-Exporter-Mappings für Revit.
Weiterführend
Quelle
- BauNetz Wissen: Industry Foundation Classes (IFC), https://www.baunetzwissen.de/integrales-planen/fachwissen/standardisierung/industry-foundation-classes-ifc-5288161 (abgerufen am 25.08.2026)
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